
Wildpark Haltern: Entlaufener Luchs erschossen
Ein Luchs aus Haltern am See griff den Hund eines Spaziergängers an. Das Tier war Ende Juli aus dem Naturwildpark Granat entlaufen. Nun wurde der Luchs erschossen.
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Entlaufener Luchs aus Haltern griff Hund eines Spaziergängers an
Ein männlicher Luchs ist Ende Juli (2026) aus dem Naturwildpark Granat in Haltern am See entlaufen und musste nun erschossen werden. Das Tier hatte den Hund eines Spaziergängers angegangen. Laut Parkbetreiber Holger Beckmann sei es nicht gelungen, den Luchs lebend einzufangen. Aus Sicherheitsgründen habe die zuständige Behörde dem Jäger den Abschuss genehmigt. Wie der Luchs aus dem Gehege entkam, ist noch unklar.
„Wir haben kein Loch im Zaun gefunden." - Holger Beckmann, Betreiber des Naturwildparks Granat
Hohe Mark: Luchs mehrfach gesichtet vor Abschuss
Ursprünglich war geplant, das Tier mit einer Betäubung oder einer Lebendfalle einzufangen. Bei der Suche setzte Beckmann vor allem auf die Sichtungen von Jägern in der Region. Zuletzt war der Luchs mehrfach in der Hohen Mark gesichtet worden. Im Gehege in Haltern am See bleibt nun vorerst eine Luchskatze allein zurück. Laut Beckmann sei das für das Weibchen unproblematisch, da Luchse grundsätzlich Einzelgänger seien. Perspektivisch wolle er wieder ein Männchen dazuholen. Es war nicht das erste Mal, dass ein Luchs aus dem Wildpark entlaufen ist: Bereits 2019 entwischte ein Tier, nachdem Unbekannte den Zaun beschädigt hatten. Der Luchs wurde Monate später in Bochum wieder eingefangen.